Zivilschutzübungen zu großflächigen Stromausfällen

Schwabach und Rottenburg, 31.03.2025

Was im Falle eines großflächigen Stromausfalls auf sie zukommen könnte, trainierten THW-Kräfte vor Kurzem bei gleich zwei groß angelegten Zivilschutzübungen in Rottenburg und Schwabach mit Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Menschen in Einsatzbekleidung und gelben Helmen stehen zusammen. Einige von ihnen tragen außerdem Atemschutzgeräte. Eine der Personen zeigt auf etwas außerhalb des Bildes.

In ganz Schwabach ist der Strom ausgefallen: Das war das Szenario einer gemeinsamen Übung von Einsatzkräften des THW, der Feuerwehr und der Rettungsdienste am letzten März-Wochenende. Als Statistinnen und Statisten nahmen außerdem Bundesfreiwilligendienstleistende aus den Regionalbereichen Nürnberg und Ingolstadt sowie angehende Helferinnen und Helfer des THW an der Übung teil. An insgesamt 60 Einsatzstellen warteten verschiedene Aufgaben auf die Teilnehmenden. Unter anderem mussten sie einen Hubschrauberlandeplatz ausleuchten, besorgte Bürgerinnen und Bürger betreuen und Löschwasser fördern. Darüber hinaus übten die Helferinnen und Helfer die Rettung von abgestürzten Personen.

Ein ganz ähnliches Szenario hatten die Teilnehmenden einer Zivilschutzübung in Rottenburg zu bewältigen. Hier war die Ausgangslage ein großflächiger Stromausfall nach einem Cyberangriff. Hier dauerte die Übung 24 Stunden an. In dieser Zeit erprobten die Helferinnen und Helfer beispielsweise die Notstromeinspeisung, außerdem errichteten sie eine provisorische Freileitung. Darüber hinaus galt es, eine Person aus einem bechädigten Gebäude zu retten und das Gebäude abzustützen.

THW-Kräfte trainieren für großflächigen Stromausfall

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